Frauentag 2025: Arbeitskreis Frauen- und Mädchenpolitik in Wiesbaden stärken!

Anlässlich des Internationalen Frauentags betont die frauenpolitische Sprecherin der Stadtfraktion Die Linke Wiesbaden die zentrale Bedeutung des Arbeitskreises Frauen- und Mädchenpolitik für die Stadt.


„In Wiesbaden sind wir mit diesem Arbeitskreis gut aufgestellt. Doch gerade in Zeiten des zunehmenden gesellschaftlichen Rechtsdrucks ist es wichtiger denn je, ihn zu stärken – auch finanziell. Denn Errungenschaften in der Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit sind akut bedroht“, so Mechthilde Coigné.

 

In ihrer Rede macht sie deutlich: „Besorgniserregend ist das Ergebnis der Bundestagswahl. Es hat eine Partei, die die bis heute erreichte Erfolge des Kampfes um Gleichberechtigung zunichtemachen will, großen Zustrom unter der Wählerschaft erhalten. Nach dem Motto: zurück zur traditionellen Frauenrolle und zu einem toxischen Männerbild.“ Die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung, erstarkender Antifeminismus und toxische Männlichkeit führen zu mehr sexualisierter Gewalt und Femiziden. Diesen Entwicklungen muss entschieden entgegengewirkt werden – durch Aufklärung, Prävention und konkrete Unterstützung für Frauen und Mädchen.

 

Doch die finanzielle Lage der Kommunen wird immer schwieriger. Auch Wiesbaden steht vor der Herausforderung, freiwillige Leistungen trotz begrenzter Mittel weiterhin zu finanzieren. Die frauenpolitische Sprecherin der Linken kritisiert: „Aufrüstung bedeutet für uns alle Einschnitte in die geschaffenen sozialen Strukturen. Insbesondere auf kommunaler Ebene wird der finanzielle Rahmen bei den Haushaltsaufstellungen immer enger. Einzig die Aktienkurse der Rüstungsindustrie steigen.“

 

Der Internationale Frauentag bleibt ein feministischer Kampftag – kein Tag für Blumen, sondern ein Tag für Gleichberechtigung und Frieden. Einzige Ausnahme: die traditionelle rote Nelke als Zeichen der Anerkennung für die Frauen in der Care-Arbeit. „Mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeisterin Christiane Hinninger, die sich gemeinsam für den Fortbestand des feministischen Ansatzes der Stadtpolitik einsetzen, mit dem Frauenreferat und dem großen ehrenamtlichen Engagement im AK Frauen- und Mädchenpolitik sind wir in Wiesbaden auf gutem Weg, zu den aktuellen Herausforderungen Lösungen zu finden“, so die Sprecherin abschließend.